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KLAUS GRABENHORST Sänger und Schauspieler |
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1. "RENDEZVOUS"
Klaus Grabenhorst
singt in Deutsch
Chansons von
GEORGES BRASSENS
Der Maurersohn
Georges Brassens (1921-1981) gehört zu den Größten des französischen Chansons.
Wie kein anderer verstand er es, kleine Alltäglichkeiten in sinnlicher Weise zu
besingen. Seine lyrischen Miniaturen erreichten eine solche Dichte an Poesie,
daß er in den 50er und 60er Jahren als d e r Chansonnier
schlechthin galt.
Brassens war ein genauer Beobachter und wacher Gegner
jeglicher Konvention und vertrat stets die Position des kleinen Mannes, besang
den "anständigen Kerl", der allein seinem Gewissen gehorcht und dadurch -
trickreich wie der brave Soldat Schwejk - Sand in das Getriebe der Gesellschaft
streut. 1968 lehnte Brassens die Mitgliedschaft in der "Académie francaise" mit
der Begründung ab, als Sterblicher wolle er nicht unsterblich sein.
Der
Umstand, daß es in Deutschland viele halbleere, in Frankreich jedoch nur
halbvolle Weingläser gibt, dokumentiert eine Misere: ist es überhaupt möglich,
den Altmeister Brassens in deutscher Sprache nachzuempfinden? Kann der Zauber,
die Leichtigkeit, das frankophile Lebensgefühl, der "Duft" dieser
zärtlich-derben, anarchisch-philosophischen Chanson-Poesie von der sperrigen
deutschen Sprache eingefangen werden?
Der in Düsseldorf lebende Sänger,
Gitarrist und Schauspieler Klaus Grabenhorst hat dieses Kunststück vollbracht
und Brassens Gossenjargon und Bildungssprache, den lakonischen Witz, die pralle
Sinnlichkeit und die erotisch-pikanten Details der Vorlagen grandios ins
Deutsche übertragen. Grabenhorst, exzellent begleitet von Oliver Jaeger
(Gitarre) und Stephan Baumgardt (Kontrabaß), würzt sein Programm mit Geschichten und
Anekdoten, "er singt, parliert, flüstert und raunt" und vermittelt im Nu die
Atmosphäre regennasser Straßen am Montmartre und heißer Sommersonne in der
Provence. A la bonne heure!
"Der Spannungsfaden riss nicht mehr ab, nachdem Klaus Grabenhorst sein Publikum bereits mit den allerersten Tönen in den Bann gezogen hatte. Der in Düsseldorf lebende Sänger ließ die Gäste in die Welt des großen französischen Chansonniers Georges Brassens eintauchen und machte das so überzeugend, dass jeder im Zuschauerraum sicher war, Zeuge eines ganz außerordentlichen Konzerts geworden zu sein."
"Vom lüsternen Gorilla, der die Straßen unsicher macht und sich an einem Richter vergeht, singt Klaus Grabenhorst im Mainzer "unterhaus". Ins Deutsche übersetzt treffen die anarchisch und zärtlich-derben Texte von Georges Brassens mit voller Wucht."
"Es sind wunderbar hintersinnige Geschichten, die Klaus Grabenhorst nach Deutschland gebracht hat: doppelbödige Poesie, die sonst nur in Frankreich bekannt ist, Lyrik eines Chansonniers, der vielen Franzosen vor Rührung die Tränen in die Augen treibt."
"Klaus Grabenhorst gelingt es, mit seinen kongenialen Nachdichtungen ("zwischen den Zeilen") die Atmosphäre der Originale einzufangen: der Zuhörer vernimmt die Geschichten und gleichzeitig "sieht" er den Inhalt der Lieder wie in einem Film."
"Mit der hohen Schule der kleinen Gesten und sparsamer Mimik "zelebrierte" der Schauspieler und Sänger Klaus Grabenhorst den Nationalhelden der Franzosen, Georges Brassens, und bezauberte das Publikum mit künstlerischer Präsenz, Charme und Esprit. Sensibel und sinnesfreudig skizzierte er in anekdotenreicher Fabulierfreude das Portrait des Sängerpoeten und sang mit wunderbar weichem Timbre vom Alltag der kleinen Leute. Die emotionale musikalische Identifikation hätte die Frage aufwerfen können, ob Grabenhorst oder Brassens auf der Bühne steht, wenn da nicht der deutsche Text gewesen wäre. Der aber erklang in der Nachdichtung der lyrischen Passagen so poetisch und in den Zoten so treffend, daß Melodik und Eleganz der französischen Sprache nicht vermißt wurden. Mit drei Zugaben und viel Rotwein endete dieser poetische Abend. In nachhaltiger Erinnerung bleiben der geniale Sängerpoet Georges Brassens und Klaus Grabenhorst als sein großartiger Interpret."
Beitrag mit Klaus Grabenhorst im 2. französischen Fernsehen:
"Lieber Klaus Grabenhorst,
vielen Dank, daß Sie bei unserem Beitrag zu Ehren von Georges Brassens zu seinem
25. Todestag im Oktober 2006 mitgewirkt haben, über seine Zeit als
Zwangsarbeiter in Deutschland erzählten und Ihre Nachdichtungen DIESES LIED
SINGE ICH FÜR DICH und DER GORILLA für unsere französischen Fernsehzuschauer
sangen.
Auch im Namen des Kamerateams wünsche Ich Ihnen alles Gute für Ihre weitere Arbeit!
Amiclament
Jérôme Bony
France "2" - Télévision"
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Ein musikalisch -
poetischer BOB DYLAN - Songabend
(in Deutsch)
mit Klaus Grabenhorst und
Professor Bottleneck
"Gewidmet den Geisterpoeten, zärtlichen
Verliebten,
verzweifelten Typen, den Tramps mit den traurigen Augen
und
den Engeln des Regenbogens - allen, die high sind
vom Leben, überall da
draußen in der blauen Ferne"
"Ein
Gedicht ist ein nackter Mensch.
Manche sagen, ich sei ein Poet.
Ich sage
nur, so gut ich kann, was mir durch den Kopf geht
und ganz gleich, was sie
über mich sagen werden,
alles, was ich tue und schreibe, kommt aus mir
heraus"
(Bob Dylan)
KLAUS GRABENHORST
Sänger und Schauspieler
Lyrik und Lieder
mit seinen eigenwilligen Nachdichtungen
aus Frankreich, Rußland und Amerika
visionärer Wanderer zwischen den Zeiten
trifft
PROFESSOR BOTTLENECK (ROLF HEIMANN) ( www.professor-bottleneck.de )
Slide-Gitarrist
und Blues - Sänger
tourte selbst durch die USA
und hat von Robert Johnson bis Muddy Waters
alles im Blut
("he´s got the blues")
Bob Dylan, geboren
1941 und als Sohn eines jüdischen Eisenwarenhändlers in Minnesota aufgewachsen,
war als Musiker, Lyriker und Komponist nicht nur politische Symbolfigur, sondern
etablierte auch die Verbindung von Lyrik und populärer Musik als
gegenkulturelles Medium.
Hatte er sich in seinen Anfangsjahren zunächst stark
an der Folk-Blues-Tradition von Woody Guthrie orientiert, begann er ab 1962 unter dem Einfluss
allgemeiner Politisierung "topical songs" zu schreiben, die die Rassenprobleme
und das politisch-soziale Klima der USA aufgriffen. Mehrmals hat er mit seiner künstlerischen Kraft, die in
ihrem Einfluss nur mit der der "Beatles" vergleichbar war, und einer Stimme, "die klingt, als
käme sie über die Mauern eines Tuberkulose-Sanatoriums" ("New York Times"),
Entwicklungen ausgelöst, die sich binnen kurzem als dominierend erwiesen.
Der Kritiker Gordon Friesen nannte seine Lieder
"nicht nur potentielle Klassiker als Songs, sondern auch als
Dichtung".
In ihrem Programm "BOB DYLANS TRAUM" wechseln sich die von Klaus eigenwillig ins Deutsche übertragenen BOB DYLAN - Songs ab mit Blues - und Folknummern, bei denen die beiden ihrer Spielfreunde freien Lauf lassen können: ein musikalisch-poetischer Songabend.
"Mehr als zwei Stunden lang sangen die beiden Songs von Bob Dylan und seinem Mentor der ersten Zeit Woody Guthrie. Musikalisch bedeutete das: Mundharmonika - und Rhytmusgitarrenspiel seitens Grabenhorsts, während Professor Bottleneck Bluessoli und Songs spielte. Die Sprache wechselte mit dem Sänger. Mal intonierte Heimann mit typischem, emotional geladenem Bluesorgan ein Lied, dann wieder sang Grabenhorst Dylans Texte, die er feinfühlig und doch frei ins Deutsche übersetzt hatte."
"Abwechslungsreich und durchdacht schufen die beiden Musiker eine Mischung aus Fakt und Legende des Mythos Bob Dylan".
"Klaus Grabenhorst verfügt über eine vielseitige Singstimme, die der rauhen Stimme Dylans bisweilen recht nahe kommt. Dazu eine akzentuiert gespielte Gitarre zuzüglich der Begleitung von Professor Bottleneck. Und der ist nun in der Tat ein Gitarrenfreak. Hat bei mehreren Touren auch in den Vereinigten Staaten bewiesen, was er mit seinem Sammelsurium verschiedenster Gitarren zu spielen in der Lage ist. Er spielt die Gitarren mal leise und zart, dann wieder wuchtig und laut, streichelt und kratzt die Seiten im Wechsel: sein Blues ist wirklich Spitze !"
"Und am Ende des Konzertes ist klar geworden, was an den Songs von Bob Dylan so einzigartig ist. Nicht nur die gitarristische Instrumentierung sondern auch - und das besonderer Weise - die wundervollen Texte des Songpoeten."
"Aber auch etwas anderes schwang den Abend über mit, und wurde nicht erst deutlich, als Grabenhorst von seinem persönlichem "Erweckungserlebnis" erzählte, als er in seiner Jugend einen Musiker hörte, der auf Mundharmonika und Gitarre "Mr. Tambourine Man" spielte. "Ich dachte mir: so und nicht anders muss es klingen". Ob es nun so und nicht anders klingen darf, ist nicht die eigentliche Aussage, sondern etwas anderes, was hierin nur mitschwingt: so und nicht anders soll man leben. Deswegen sah man Klaus Grabenhorst in Frankfurt, Nürnberg, Heidelberg und unzähligen anderen Städten in den 70er Jahre als Strassenmusiker. Und deswegen wurde aus Heimann einst Professor Bottleneck. Es ist die Lust an der Gegen - oder Subkultur, der Existenz als Künstler, als Tramp, reisender Schüler des Lebens, die die beiden mit Dylan und Dylan mit seinen eigenen Vorbildern, Poeten wie Rimbaud, Brecht oder Folk-Legende Woodie Guthrie verbindet. Der Abend: eine Hommage an ein fast verlorenes Lebensgefühl, 'Gewidmet allen, die high sind vom Leben.'"
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3. "DER MITTERNACHTSTROLLEYBUS"
Klaus Grabenhorst
singt die unsterblichen Lieder von BULAT OKUDSHAWA in Deutsch
und mit
Elena und Slawa Zharowsky - als Gäste - in Russisch
Lange bevor wir von Glasnost und Perestrojka hörten, war seine Stimme - sanft und subversiv - durch den Eisernen Vorhang gedrungen. Er sang vom Krieg und den Stiefeln der Soldaten, von der Zeit, als "bleierner Regen unsere Rücken peitschte und die Kommandierenden heiser wurden", er sang vom "Mitternachtstrolleybus", der - außerplanmäßig - nachts in Moskau die Gestrandeten aufsammelte, und er sang vom "kleinen Hoffnungsorchester", das dirigiert wird von der Liebe.
Bulat Okudshawa
(1924 - 1997), Komponist, Sänger und Schriftsteller, gilt als Schöpfer eines
neuen Genres, dem "Autorenlied", das
innerhalb kürzester Zeit in den 60ger Jahren in der UdSSR eine enorme Popularität gewann und dessen Art, Lieder zu
schreiben, zahlreiche Nachfolger fand. Er war ein politischer Poet, obwohl seine Lieder über den
realen Sozialismus kaum ein Wort verloren. Doch wenn er vom schwarzen Kater sang, der sein Grinsen
hinter dem Schnurrbart versteckt, konnte jeder ihn verstehen.
"Er war die Seele einer ganzen
Generation, man kam nicht nur, um ihn zu hören, sondern auch um diese Atmosphäre im Saal zu spüren, die Gesichter der
anderen zu sehen, die so anders waren, als die der gesichtslosen sowjetischen Masse, diesen Moment
des Vertrauens und der Hoffnung".
Die offizielle Kritik reagierte negativ
oder schwieg, Auftritte im Fernsehen wurden beschnitten, seine Auslandsreisen des öfteren gestrichen, - und dennoch
war er ein Volkssänger im wahrsten Sinne des Wortes, denn seine Lieder, die durch hunderttausende
Tonbandaufnahmen und - Überspielungen von
Hand zu Hand gingen und bis in die letzten Winkel des Landes wirkten, waren
durch ihren Zauber geliebt bei Jung und
Alt.
Okudshawas Popularität in Osteuropa wurde oft mit der eines Bob Dylan oder Georges Brassens im Westen verglichen. Man könnte dieses Phänomen mit sozialen und literarischen Gegebenheiten seiner Zeit erklären, doch der besondere magische Reiz seiner schlichten Verse wird ein Geheimnis bleiben - ein laut Okudshawa unentbehrliches Element der Dichtung.
Der Sänger und Schauspieler Klaus Grabenhorst spielt Gitarre, singt mit seinen aus Kiew stammenden Gästen Elena und Slawa Zharowsky die russischen Originale und seine Nachdichtungen in Deutsch und portraitiert, unterstützt mit kleinen Geschichten und Anekdoten, so das Leben und Wirken dieses wunderbaren Künstlers aus Moskau.
Pressestimmen
"Mit
kleinen Geschichten rund um den russischen Chanson-Sänger Bulat Okudshawa nahm
Klaus Grabenhorst die Zuschauer mit auf eine kleine Zeitreise."
"Klaus
Grabenhorst gelang es vortrefflich, den leisen Witz und die satirische Zeichnung
des Originals ins Deutsche zu übertragen."
"Gerade hatte sich Klaus
Grabenhorst als Okudshawa-Kenner in Deutschland einen Namen gemacht, da
erreichte ihn im Juni 2001 die Einladung aus Moskau, an der Hommage zum vierten
Todesgedenkjahr von Okudshawa teilzunehmen. Fernsehteams erwarteten den
verblüfften Sänger aus Düsseldorf schon an der Gangway und viele Interviews und
Berichte im Russischen Fernsehen folgten. Es wurde ein beeindruckendes Konzert
im traditionsreichen Wachtangow-Theater mit Künstlern aus ganz Europa, nachdem
der Deutsche drei Lieder mit Orchesterbegleitung (für Grabenhorst eine völlig
neue Herausforderung) gesungen hatte: das Publikum reagierte
euphorisch."
"Klaus Grabenhorst hat die Lieder von Okudshawa zum ersten
Mal vor sechs oder sieben Jahren gehört. Damals übersetzte er Georges Brassens
und Bob Dylan. Anfangs war er von der Verwandschaft der dreien fasziniert, von
der Ähnlichkeit ihrer Sicht der Welt. Dann kam der Wunsch, mehr von diesem
russischen Chansonnier zu erfahren Später haben sich aus diesem Interesse
russische Freunde "materialisiert" (da sollen sich diejenigen schämen, die noch
glauben, daß der Stoff primär sei), und mit deren Hilfe, da er kein Wort
Russisch konnte, hat er angefangen, Okudshawas Lieder ins Deutsche zu
übertragen. Die Übersetzungen sind nicht immer wortwörtlich, manchmal schafft er
es nicht, jedes russische Wort in einen "deutschen Text zu versetzten", aber:
der Geist der Lieder ist am wichtigsten, und das Wichtigste "bringt er, ohne
dabei einen Tropfen zu verlieren". Man spürt: wenn es einen Okudshawa auf
Deutsch geben kann, dann soll er genau so klingen."
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Klaus Grabenhorst singt in Deutsch
die Lieder
von WOODY GUTHRIE
Er sang den Blues, doch er war kein Schwarzer. Er trug Country-Songs vor, doch statt wie ein Cowboy klang er eher wie ein Kommunist. Er war ein politischer Texter, doch hat er nie ein College besucht. Und er war kein herrausragender Sänger, doch seine Songs erheben ihn zu einem der größten amerikanischen Poeten des 20. Jahrhunderts.
Sein Name: Woody Guthrie, geboren 1912 in Okemah, Oklahoma. Kindheit in einer Stadt, die durch den Ölboom entstand. 1935 verschlug es ihn nach Kalifornien, wie hunderttausende "Okies", die von Staubstürmen und dem Elend der Depression von zu Hause vertrieben wurden. Mit kunstlosem, nasalen Timbre, das später von einer ganzen Generation - allen voran Bob Dylan - übernommen wurde, malte dieser "kleinwinzige Typ mit Locken und abgewetztem Blaumann" als Gelegenheitsarbeiter und Wandersänger ein realistisches Bild des proletarischen Amerikas der 30er- und 40er Jahre. Manche nannten ihn den "Homer mit der rostigen Stimme", andere "den größten Volksdichter, den wir hatten". Duzende rastlose Reisen führten ihn durch die USA. Drei Ehen und viele Kinder. Und über dreitausend Lieder. Als er am 3. Oktober 1967 starb, war er bereits eine Legende.
"Ich will Lieder singen, die dir beweisen, dass dies deine Welt ist ; und wenn du angeschlagen bist, und wenn es dich zwölf mal gelegt hat, und wenn du noch so plattgewalzt bist, und egal, von welcher Farbe oder Größe du bist, oder wie du sonst gebaut bist: ich will Lieder singen, die dich stolz machen, stolz darauf, was du bist, stolz auf deine Arbeit. Und die Lieder, die ich singe, handeln zum größten Teil von Leuten, die dir zum verwechseln ähnlich sehen." ( Woody Guthrie)
Der in Düsseldorf lebende Schauspieler und Sänger Klaus Grabenhorst spielt Gitarre und Mundharmonika, singt, moderiert und fügt stets zum besseren Verständnis kleine Geschichten und Anekdoten ein. Begleitet wird er - wie in seinem Bob Dylan Programm - an den verschiedenen Gitarren vom "Bluesman vom Niederrhein" Professor Bottleneck ( Rolf Heimann ).
Pressestimmen:
"Sie haben dezente biographische Berührungspunkte: "Der" amerikanische Singer/Songwriter des vergangenen Jahrhunderts schlechthin, Woody Guthrie, dessen Einfluß auf die heutige populäre Musik kaum zu hoch eingeschätzt werden kann, und der ehemalige Straßensänger Klaus Grabenhorst, der die deutschen Großstadt-Fußgängerzonen verlassen hat und sein Publikum in Theatern, Wohnzimmern und Küchen findet.
Klaus Grabenhorst ist tief in die Lebensgeschichte von Woody Guthrie eingetaucht und hat sie aufgesogen, um uns nun - in einer Art " Live-Konzert- Feature" - an seinem Staunen, seinem eigenen Respekt vor Guthries Lebenswerk, teilhaben zu lassen.
Es muß schon ein aufregendes und auch aufreibendes Dasein gewesen sein, das Guthrie sich selbst und seiner Familie zugemutet hat. Es ging schief, was schiefgehen konnte und zwingt zu Mitleid, noch Jahrzehnte später. Doch es beeindruckt die Nachhaltigkeit der Impulse, die Guthrie trotz aller widrigen Umstände gab, ohne wohl selbst zu ahnen, wie stilprägend er war.
Klaus Grabenhorst nimmt die Lieder wie sie sind, bemüht sich um Klärung der Zusammenhänge im Entstehungsprozeß und bettet seine deutschen Liederversionen ein in die Lebensgeschichte des großen Folksängers. Wie Guthrie selbst ist Grabenhorst kein Filigranartist, sondern bringt die Sache so auf den Punkt, wie er glaubt, das sie paßt - und es paßt.
Unterstützt durch den Instrumentalisten " Professor Bottleneck" an der Slide- und anderen Gitarren, werden dabei die Country- und Blueswurzeln erkennbar, die Lieder und Leben des Woody Guthrie in einen weiteren Zusammenhang stellen.
Das eigenen Vergnügen, die unverkennbare Zufriedenheit des Künstlers Klaus Grabenhorst über seine gelungenen Adaptionen und das positive Echo des Publikums darauf runden das Guthrie- Projekt in einer Respekt verdienenden Weise ab. Alle Achtung."
Klaus Grabenhorsts
Nachdichtung DIE JUNGE GEWERKSCHAFTERIN von Woody Guthrie, gesungen von Manfred
Pohlmann ( Neuwied ), wurde von der Jury der
SWF - Liederbestenliste 2006 über ein halbes Jahr unter den TOP10 platziert.
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5.
REISEBILDER
(LYRIK UND LIEDER)
oder:
VON DER LIEBE (LYRIK UND LIEDER)
Klaus Grabenhorst
(Gesang, Gitarre)
Oliver Jaeger (Gitarre), Stephan Baumgardt (Kontrabaß)
Ein musikalisch -
poetischer Abend mit Liedern und Gedichten von Heinrich Heine, Ernst
Jandl, Peter Rühmkorf, Wolf Biermann,
Walter Moßmann, Bertold Brecht, Christof Stählin, Kurt Schwitters,
Hermann Harry Schmitz, Franz-Josef
Degenhardt, Franz Mon, Bulat Okudshawa, Mordechaj Gebirtig, Georges Brassens, Peter Handke, Erich Fried, Heinrich Böll,
Konstantinos Kavafis, Luciano De Crescenzo, u.a. und Gitarrenkompositionen von
dem Jazz -, Flamenco - und
Weltmusikgitarristen Oliver Jaeger.
Pressestimmen:
"Für beste Unterhaltung mit Hintersinn sorgte der Auftritt des Schauspielers Klaus Grabenhorst aus Düsseldorf."
"Die Interpretationen von Klaus Grabenhorst zogen die Zuhörer durch energiegeladene Intensität in den Bann."
"Das musikalisch - poetische Programm mit Liedern und Gedichten von Heinrich Heine bis Ernst Jandl versetzte die Zuhörer in vergangene Zeiten - und doch waren die Texte aktueller denn je."
"Ein temperamentvolles Ereignis"
"Überschäumende Spielfreude, Lebendigkeit und Spontanität!"
"Nicht zu vergessen die Musikalität, sein angenehmes Gitarrenspiel und seine mit großem Tonumfang schöne Stimme."
"Der Auftritt funkte nur so von Lebensfreude"
"Bei vielen anderen Künstlern dieses Genres gleicht ein Wiederholungsauftritt dem anderen. Anders bei Klaus Grabenhorst. Er brachte ein fast vollkommen neues, gelungenes Programm."
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6."KAFENION"
Texte, Gedichte und
Lieder aus Griechenland
mit Klaus Grabenhorst (Gesang, Gitarre) und Theófilos Kostopoulos (Gesang,
Bouzouki)
Jenseits der üblichen Klischees führt Sie das Programm "KAFENION" in die
griechische Lied - und Lyrikliteratur des 20. Jahrhunderts.
Beginnend mit dem Vater der modernen griechischen Lyrik, Konstantinos Kavafis, erleben Sie eine musikalisch - poetische Reise durch die Welt des "Rembetiko", einer Subkultur, die in den 20er Jahren in den Hafenstädten Piräus und Thessaloniki entstanden ist, nachdem über 1,5 Millionen Flüchtlinge nach der Niederlage gegen die Türkei von der kleinasiatischen Küste auf das Festland zwangsübersiedelt wurden.
Dichter wie Nikos Kazantzakis (Alexis Sorbas) und Jannis Ritsos (Epithaphios) kommen ebenso zu Wort wie die beiden Lyrik - Nobelpreisträger Jorgos Seferis und Odysseas Elytis, deren Gedichte durch die Vertonungen von Mikis Theodorakis in den 60er Jahren sich im ganzen Land sowohl bei den "gebildeten" Leuten als auch bei den "einfachen" Bauern und Fischern verbreiteten und Symbole des Widerstands gegen die Militärdiktatur wurden.
Klaus Grabenhorst singt und liest seine ins Deutsche gebrachten Nachdichtungen, wobei er in atemberaubender Weise von dem Bouzouki - Spezialisten Theófilos Kostopolous begleitet wird, der sein Handwerk in den Tavernen von Athen und Thessaloniki lernte und heute in Köln lebt. Die "Rembetiko" - Lieder, die Theófilos Kostopoulos in griechisch singt, werden zum besseren Verständnis in Deutsch erklärt.
Ein sinnliches Erlebnis für Bauch und Kopf, lassen Sie sich ent - und verführen!
"Klaus Grabenhorst ist ein glänzender Botschafter griechischer Gesangskultur."
"Klaus Grabenhorst hat - pfiffig und erhellend - die berühmten Lieder mit Hilfe befreundeter Griechen übersetzt und singt sie nun zur Bouzuki."
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1958
geboren in Braunschweig
1977 -1981
Musikalisches Strassenkabarett
( dazu Veröffentlichung bei rororo )
1975 - 1986
Gitarren- und Musiklehrer
( dazu Veröffentlichung im Ernst-Klett-Verlag )
1978 - 1984
Kinder- und Jugendtheater
( Schauspieler und Regiesseur, u.a. am TAT/Frankfurt )
1992 - 2006
Portraitprogramme mit Nachdichtungen
von
Georges Brassens, Bulat Okudshawa, etc.
( dazu Auftritte u.a. 1998: "unterhaus"- Mainz,
2001: Russisches Fernsehen, 2006: France "2" )
2006
Entstehung des Erzählbandes "Ein Stück vom Himmel" ; Lesungen
Büro :
Klaus Grabenhorst
Keldenichstrasse 35
40625 Düsseldorf
Telefon: 0211-29 06 80
Fax: 0211-29 06 88
Funk: 0172-399 2613
Web
: www.Klaus-Grabenhorst.de
E-Mail
: Aufgrung von ausufernden
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